Das Projekt

Das Projekt “Sozio-Med-Mobil – Beratung und Mobilität für ländliche Räume” soll die soziale Infrastruktur der Samtgemeinde Elm-Asse stärken und so eine Hilfe zur Selbsthilfe auf Gemeindeebene  ermöglichen.

Beratung kommt zu Ihnen -Sie kommen zum Arzt

Sozio-Med-Mobil soll die Anbindung von hilfebedürftigen Personen (Senioren, chronisch Kranken, von Armut betroffenen, behinderten und geflüchteten Menschen) im ländlichen Raum an das Gesundheitssystem unterstützen und verbessern. Durch einen Fahrdienst und Beratungsangebote werden Hilfebedürftige unterstützt. Sie können online Fahrten zu Ärzten, Therapeuten, Beratungssgesprächen usw. buchen oder sich donnerstags durch IM-BUS beraten lassen.

Unterstützung als Partner

Das Sozio-Med-Mobil wird für zwei Jahre für BürgerInnen der Samtgemeinde Elm-Asse erprobt. Für das Gelingen sind wir auf die Kooperationsbereitschaft von Allgemein- und Fachärzten sowie Gesundheits- und Sozialdienstleistern und anderen Unterstützern angewiesen!

Haben Sie Interesse mitzuwirken, dann setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung.

Unterstützung als Kümmerer

Besonders wichtig ist die tatkräftige Unterstützung durch sogenannte Kümmerer – sie unterstützen Nutzer*innen beim Umgang mit der Internetplattform und übernehmen die Buchungen im Auftrag des Nutzers. Kümmerer können Angehörige, Bekannte oder ehrenamtliche Personen sein.

Sie möchten unser Angebot nutzen oder es unterstützen?

Dann registrieren Sie sich gleich! Sie erhalten daraufhin eine Bestätigungsmail. Nach dem Einloggen können Sie sofort alle Angebote nutzen.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

Die wissenschaftliche Begleitung hat zum Ziel, die Effekte des Projekts Sozio-Med-Mobil zu erfassen. Sie stellt Informationen bereit, die zum Ende des Projekts Aufschluss über das Erreichen der Projektziele geben, aber auch bereits während der Projektlaufzeit Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten liefert. Durch die Analyse von Erfolgsfaktoren und Hindernissen für die Umsetzung des Projektes wird auch die Übertragbarkeit der Maßnahmen auf andere ländliche Regionen mit ähnlichen Problemlagen unterstützt.
Um entsprechende Informationen zu gewinnen, werden während der Laufzeit des Projekts verschiedene Befragungen durchgeführt. Wesentliche Zielgruppen dieser Befragungen sind die medizinischen und therapeutischen Praxen, die im Rahmen des Projektes ihre Dienstleistungen anbieten, und die Nutzer des Fahrdienstes. Erfasst wird dabei die Zufriedenheit aller Beteiligten mit den Angeboten des Projekts (Fahrdienst und Beratungsangebote) ebenso wie ihre Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge.
Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes und die Befragungen werden von Prof. Dr. Lutz Schumacher (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Dr. Thomas Petzel (Evaluationsforscher, Lübeck) konzipiert und durchgeführt.

Das Sozio-Med-Mobil wird als sozial innovatives Projekt unter anderem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Wollen Sie mehr erfahren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Wichtiger Hinweis: Der Fahrdienst ist nur für Personen, die keine Erstattung ihrer Fahrten über eine Krankenkasse erhalten (Transportschein), sondern für Personen, die keine finanzielle oder strukturelle Anbindung (durch z.B. Busverbindungen) an das Gesundheitssystem haben oder anderweitig nicht in der Lage sind, ihre Termine selbstständig wahrzunehmen.